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BlogAgent Runtime in 15 Minuten

AI-Agenten in LowCode mit deinem KI-Abo — die ProcessCube Agent Runtime in 15 Minuten

Martin MöllenbeckProcessCube AgentsAgent RuntimeOpenClawLowCodeKI-AgentenDocker

Wer KI-Agenten aus ProcessCube® LowCode nutzen möchte, stand bisher vor der Frage: Woher kommt das KI-Backend? Einen Anthropic- oder OpenAI-API-Key anlegen, verwalten und pro Token abrechnen — das ist für ein schnelles Setup oft zu viel. Die ProcessCube Agent Runtime geht einen anderen Weg: ein fertiges OpenClaw-Image, in dem man sich mit seinem bestehenden KI-Abo anmeldet und in ca. 15 Minuten den Agenten main aus LowCode ansprechen kann.

In Entwicklung. Die Agent Runtime ist Teil der Preview-Phase (1.1.0-develop.x). Schnittstellen, Image-Tags und Verhalten können sich vor dem ersten Stable-Release noch ändern.

Subscription statt Provider-API-Key

Der Kern: Das KI-Backend wird über einen Subscription-Login aktiviert — man meldet sich interaktiv mit seinem Claude- (Claude Code) bzw. ChatGPT-/OpenAI-Account (Codex) an. Ein eigener Anthropic-/OpenAI-API-Key ist damit nicht nötig; er bleibt nur ein optionaler Fallback.

Nicht verwechseln: Der OPENCLAW_GATEWAY_TOKEN (siehe unten) ist ein Connect-Secret für die Gateway-Verbindung — kein KI-Provider-Key. „Ohne API-Key” meint also den KI-Provider, nicht „ohne jegliches Token”.

Einrichten in 15 Minuten

.env anlegen

cp .env.example .env # OPENCLAW_GATEWAY_TOKEN auf einen ausreichend langen Zufallswert setzen

Den Token gibt später auch LowCode beim Connect mit — er ist also der gemeinsame Schlüssel zwischen Gateway und Flow.

Runtime starten

docker compose up -d

Die Gateway bindet ans LAN und erzwingt Token-Auth — ohne OPENCLAW_GATEWAY_TOKEN startet der Container nicht.

Backend per Abo aktivieren

docker compose exec openclaw-runtime bash pc-runtime setup # Backend wählen (Claude / Codex / Hybrid) und einloggen pc-runtime doctor # Gateway, Backend, Workspace, Volumes und Agent main prüfen

pc-runtime setup stößt den interaktiven Login an und setzt das Default-Modell des Agenten main auf das gewählte Backend.

Subscription-Logins und OpenClaw-State liegen in persistenten Volumes (~/.openclaw, ~/.claude, ~/.codex, …) — sie überleben Neustarts, und Secrets landen nie im Image.

Aus LowCode ansprechen

Jetzt kommt LowCode ins Spiel: Mit dem openclaw-message-send-Node adressiert man den Agenten main an ws://<host>:18789 — mit demselben OPENCLAW_GATEWAY_TOKEN als Connect-Token.

[inject: "Fasse diesen Text zusammen: …"] → [openclaw message-send: Agent=main, Wait for result=an] → [debug: msg.payload]

Wie die Gateway-Config, der Token (als env/cred) und die drei Nodes im Detail funktionieren — inklusive Setup „Gateway auf dem Host, LowCode im Container” — zeigt der Begleit-Artikel OpenClaw-Agenten aus ProcessCube® LowCode ansprechen.

Engine in einem eigenen Compose-Stack

Läuft die ProcessCube-Engine in einem separaten Compose-Projekt, erreicht sie die Runtime auf zwei Wegen:

  • über den veröffentlichten Port 18789, oder
  • über ein gemeinsames Docker-Netz pc-shared (ws://openclaw-runtime:18789):
docker network create pc-shared # pc-shared im docker-compose.yml von Runtime und Engine eintragen

Und dann?

Sobald main antwortet, steht die Grundlage. Darauf bauen die Coding-Agenten auf — sie erledigen aus einer Aufgabenbeschreibung automatisiert einen Pull Request. Dieselbe Runtime, andere Agent-ID.

Fazit

Die Agent Runtime nimmt den größten Reibungspunkt aus dem Weg: kein API-Key- Management, sondern Login mit dem vorhandenen KI-Abo. docker compose up, pc-runtime setup, und LowCode spricht den Agenten main an. Für mehr ist die ProcessCube-Agents-Doku der nächste Halt.

Weiterführend