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Low-CodeAPI ReferenceOpenClaw Nodes Referenz

OpenClaw Nodes Referenz

Diese Referenz dokumentiert die Nodes des Pakets @5minds/node-red-contrib-processcube-openclaw. Mit ihnen lassen sich KI-Agenten eines OpenClaw -Gateways direkt aus Node-RED-Flows ansprechen — Nachricht senden, auf das Ergebnis warten, Antwort weiterverarbeiten.

Die Nodes erscheinen in der Palette unter der Kategorie ProcessCube OpenClaw und uebernehmen das vollstaendige Challenge-Response-Handshake-Protokoll des Gateways (Protocol v4) — handgeschriebener WebSocket-Code ist nicht noetig.

Das typische Setup (OpenClaw auf dem Host, LowCode im Docker-Container) inkl. Gateway-Konfiguration, socat-Tunnel und Beispiel-Flows ist im Blog-Beitrag OpenClaw-Agenten aus ProcessCube® LowCode ansprechen ausfuehrlich beschrieben.

openclaw-gateway-config

Kategorie: Konfiguration

Die zentrale Konfigurationsnode fuer die Verbindung zum OpenClaw-Gateway. Sie wird von openclaw-message-send und openclaw-agent-wait referenziert.

EigenschaftTypBeschreibung
NameStringBezeichnung der Konfiguration (z.B. OpenClaw localhost)
Gateway URLstr / env / credWebSocket-URL des Gateways. Default ws://127.0.0.1:18789. In Docker ueber host.docker.internal, z.B. ws://host.docker.internal:18790 (via socat-Tunnel)
Tokenstr / env / credShared-Secret aus ~/.openclaw/openclaw.json unter gateway.auth.token
Device-Pairing (LAN)BooleanOpt-in fuer direkten LAN-/Remote-Zugriff (bind: lan). Fuer Loopback/socat nicht noetig. Default aus

Gateway-URL und Token sind als TypedInput ausgefuehrt: str (fester Wert), env (Umgebungsvariable, z.B. OPENCLAW_GATEWAY_URL / OPENCLAW_GATEWAY_TOKEN) oder cred (verschluesseltes Credential).

Device-Pairing fuer LAN-/Remote-Zugriff

Bei Loopback-Verbindungen (auch via socat-Tunnel) sieht der Gateway eine 127.0.0.1-Verbindung und gibt die Operator-Scopes automatisch frei — Pairing ist dann nicht noetig. Lauscht der Gateway dagegen mit bind: lan auf einer privaten IP, verlangt er eine gepairte Geraete-Identitaet; sonst kommt missing scope: operator.write.

Mit aktiviertem Device-Pairing:

  1. Der Node erzeugt einmalig ein Ed25519-Schluesselpaar (persistent im Node-RED-userDir, Datei openclaw-device-<nodeId>.json) und signiert damit den Handshake.
  2. Beim ersten Verbindungsversuch meldet der Gateway NOT_PAIRED; Fehlermeldung und Node-Log nennen die deviceId.
  3. Auf dem Gateway-Host einmalig bestaetigen: openclaw devices listopenclaw devices approve <requestId>.
  4. Danach verbindet sich der Node dauerhaft ohne weitere Bestaetigung.

ws:// zu privaten IPs (inkl. host.docker.internal, Tailnet) ist erlaubt; fuer verschluesselten Transport ueber unsichere Netze wss:// (TLS via Reverse-Proxy/Tailscale) verwenden.


openclaw-message-send

Kategorie: ProcessCube OpenClaw

Sendet msg.payload als Nachricht an einen OpenClaw-Agenten und liefert optional den Antworttext zurueck.

Konfiguration:

EigenschaftTypDefaultBeschreibung
GatewayConfigReferenz auf openclaw-gateway-config (Pflicht)
Agent IDStringmainID des angesprochenen Agenten
ThinkingAuswahlmediumDenk-Intensitaet: off, low, medium, high
Wait for resultBooleanaktivWenn aktiv, wartet der Node bis der Agent fertig ist und liefert den Antworttext. Fuer asynchrone Flows deaktivieren und openclaw-agent-wait nutzen

Input (msg):

PropertyTypBeschreibung
msg.payloadString | anyNachricht an den Agenten. Strings werden direkt uebergeben, andere Typen per JSON.stringify serialisiert
msg.sessionKeyString(optional) Session-Key zum Fortfuehren einer Konversation. Standard: agent:<agentId>:main

Output (msg):

PropertyTypBeschreibung
msg.payloadStringAntworttext des Agenten. null wenn Wait for result deaktiviert
msg.sessionKeyStringVerwendeter Session-Key, z.B. agent:main:main
msg.runIdStringRun-ID des gestarteten Laufs. Wird immer gesetzt — auch bei deaktiviertem Wait for result — und kann an openclaw-agent-wait weitergereicht werden

Der Session-Key folgt dem Format agent:<agentId>:main. Dieser „Main-Session-Key” legt bei Bedarf automatisch eine neue Session an. Ein zufaelliger Schluessel wuerde mit session not found quittiert.


openclaw-agent-wait

Kategorie: ProcessCube OpenClaw

Wartet auf den Abschluss eines OpenClaw-Agenten-Runs und liefert den Antworttext. Typischer Einsatz: openclaw-message-send startet den Agenten mit deaktiviertem Wait for result, dieser Node wartet spaeter asynchron auf das Ergebnis (z.B. in Human-in-the-Loop-Szenarien).

Konfiguration:

EigenschaftTypBeschreibung
GatewayConfigReferenz auf openclaw-gateway-config (Pflicht)

Input (msg):

PropertyTypBeschreibung
msg.runIdStringRun-ID des laufenden Agenten (Pflicht). Wird von openclaw-message-send automatisch gesetzt
msg.sessionKeyString(optional) Session-Key zum Abrufen der Antwort. Wird von openclaw-message-send automatisch durchgereicht

Output (msg):

PropertyTypBeschreibung
msg.payloadStringAntworttext des Agenten. null wenn kein sessionKey vorhanden
msg.sessionKeyStringUnveraenderter Session-Key

Allgemeine Hinweise

Gateway-Konfiguration

Alle OpenClaw Nodes verwenden die openclaw-gateway-config Node, um die Verbindung zum Gateway herzustellen. Konfigurieren Sie diese einmal und waehlen Sie sie in den Flow-Nodes aus.

Loopback statt Pairing

Verbindungen, die der Gateway als von 127.0.0.1 kommend sieht, werden automatisch mit den Operator-Scopes freigegeben (kein Geraete-Pairing). In Docker erreicht man das ueber einen socat-Tunnel auf den Loopback-Gateway — siehe Blog-Beitrag.

Fehlerbehandlung

Alle Nodes unterstuetzen die Standard-Node-RED-Fehlerbehandlung ueber Catch Nodes. Im Fehlerfall (z.B. WebSocket error, missing scope: operator.write, session not found) wird der Fehler ueber done(err) gemeldet.